SV Ulm - SG Weisenbach/Staufenberg                       0 : 0fussball-0029

 

Mit einer ordentlichen Leistung verabschieden sich die Frauen der SG Weisenbach/Staufenberg in die Winterpause. Gegen den Tabellendritten war die SG über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, musste sich jedoch wegen mangelnder Torausbeute mit einem Remis zufrieden geben.

Hochkonzentriert starteten die Mädels in die Partie und nahmen sofort das Heft in die Hand. Es gelang zwar kontinuierlich Druck aufzubauen, zwingende Chancen konnten allerdings nicht erspielt werden. Die Gastgeberinnen verteidigten mit Mann und Maus und beschränkten sich aufs Zerstören, tauchten aber immer wieder mit schnellen Konter brandgefährlich vor unserem Tor auf. Insgesamt hatte die Defensivabteilung den Gegner aber sehr gut im Griff. Mit einem torlosen Unentschieden trennten sich die Mannschaften zur Pause.

 

Zum ersten Mal in dieser Runde legte das Team keine Gedankenpause zu Beginn der zweiten Halbzeit ein, sondern knüpfte nahtlos an den ersten Durchgang an. Erneut waren die Murgtälerinnen leicht überlegen, doch Ulm hatte weiterhin die eindeutigeren Möglichkeiten. Eine super aufgelegte Torhüterin Luisa Bleier verhinderte Schlimmeres. Auf Seiten der SG wurden dagegen die Torchancen zwar deutlicher, aber weiterhin erfolglos. In der 85. Spielminute blieb dann allen das Herz stehen, als der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt für den SV Ulm zeigte. Erinnerungen an Muggensturm drängten sich in die Köpfe. In diesem Fall war das Glück doch mal auf unserer Seite und die Schützin knallte den Strafstoß an die Latte.

 

In den letzten Minuten wollten sich die Spielerinnen nicht mit einem Punkt zufrieden geben und setzten nochmal alles daran, den Siegtreffer zu erzielen, der einfach nicht mehr fiel. Also kam der Schlusspfiff zum 0:0 Endstand. Die Feldüberlegenheit sprach für die SG Weisenbach/Staufenberg, die besseren Tormöglichkeiten für den SV Ulm.

Folglich geht die Punkteteilung unterm Strich in Ordnung. Schade nur, dass sich die Mädels für den betriebenen Aufwand und die klasse Leistung nicht mit einem Dreier belohnen konnten.